Kategorie-Archiv: Tipps für Lehrer

Klassenfahrt, Teenager und Alkohol – Der Albtraum für Lehrer?

Warum dieser Fremdartikel hier aufgenommen wurde:

Klar, der Artikel ist eine Marketingmaßnahme von Herole-Reisen. Aber 1. ist der Artikel nicht schlecht, und 2. schon mal mit Herole eine Reise durchgeführt, die war absolut in Ordnung.
Link: http://www.herole.de/blog/alkohol-auf-klassenfahrt/

Blogbeitrag aus dem Herolé Blog

Seit einigen Jahren ist das Thema Alkoholkonsum auf Klassenfahrten ein Thema in den Medien und auf den Schulhöfen. Für Teenager scheint die Klassenfahrt eine außergewöhnliche Woche zu sein, die geradezu dafür prädestiniert ist, die Alkoholgrenzen auszutesten. Für Lehrer, die während einer Studienreise, der Klassenfahrt oder eines Wandertags die volle Verantwortung für oft mehr als 20 Kinder tragen, ist das ein heikles Thema.

Wie können Exzesse vermieden und ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol begünstigt werden? Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten, die von strikten Verboten bis zu kontrolliertem Konsum im Klassenverband reichen. Welche Möglichkeiten es für Lehrer gibt mit der Klasse Spaß zu haben, die Eltern mit einzubeziehen und welche Konsequenzen den Schülern bei Missachtung drohen, aber auch welche Konsequenzen das für die beaufsichtigenden Lehrer hat, soll nun genauer erläutert werden.

Verbote allein nützen wenig

Klassenfahrten haben sich fest im schulischen Alltag verankert. Organisiert und betreut wird die mehrtägige Klassenreise ins In- oder Ausland meist vom Klassenlehrer, der sich seiner Rechte und Pflichten genauestens bewusst sein muss. Denn spätestens ab Klassenstufe neun ist Alkohol ein Thema. Das gehört zum Erwachsenwerden der meisten pubertierenden Teenager dazu und ist deshalb auch für den zuständigen Lehrer definitiv eine ernst zu nehmende Angelegenheit.

Wie aber soll mit Alkohol umgegangen werden? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten ist es für den Lehrer, knallharte Verbote auszusprechen und jeden Schüler, der die Grenzen überschreitet während der Klassenfahrt nach Hause zu schicken. Doch Teenager neigen dazu, genau das Gegenteil von dem zu machen, was sie sollen. Absolute Verbote bringen folglich wenig. Vielmehr müssen den Schülern die Konsequenzen von Fehlerverhalten klar sein und die Eltern aktiv einbezogen werden. Vor der Klassenfahrt ist es daher ratsam, einen Elternabend einzuberufen und die Regeln für die Reise mit ihnen gemeinsam klar abzustecken und die Eltern über die möglichen Konsequenzen bei Fehlerverhalten aufzuklären. Das gleiche gilt für die Schüler. So weiß jeder im Vorhinein worauf er/sie sich einlässt.

Neben der rechtlichen Absicherung durch schriftliche Kenntnisnahme und Zustimmung der Eltern sowie der Aufklärung über Konsequenzen, halten einige Pädagogen ein striktes Alkoholverbot für nicht sinnvoll, sondern plädieren dafür, einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, die diesem Credo folgen: Lieber kontrollieren als sanktionieren. Eine langfristige Möglichkeit, Kindern zu verantwortungsvollen Trinken zu erziehen, ist Präventions- und Aufklärungsunterricht ab Klassenstufe 8.

Vertrauen ist alles

Lehrer müssen natürlich Verbote aussprechen, um ihren Standpunkt deutlich zu machen und die Grenzen klar abzustecken. Schließlich haben sie während der Klassenfahrt auch die Verantwortung für jeden einzelnen Schüler und müssen ihre Aufsichtspflichten erfüllen, wie es per Gesetz und von der Schule vorgeschrieben ist. In den Vorschriften zur Aufsicht einer Klassenfahrt in Bayern heißt es:

Die Lehrkraft ist verpflichtet, während der ganzen Fahrt bzw. des gesamten Aufenthalts ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht wahrzunehmen. Dies bedeutet, dass ein Aufsichtsführender die ganze Nacht in der Unterkunft der Schüler anwesend sein muss, um sowohl als Ansprechpartner bei möglichen auftretenden Problemen da zu sein, als auch um eventuell nötige Kontrollen vorzunehmen. Ein Verlassen der Unterkunft durch die zur Aufsichtsführung Verpflichteten führt daher zu einer Aufsichtspflichtverletzung.

 

Bei der Durchsetzung der Regeln am Reiseort ist der Lehrer allerdings auf sich allein gestellt. Da geht es um Einzelfallentscheidungen, bei denen auch mal ein Auge zugedrückt werden kann. Alles zu ahnden ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll, aber es dürfen auch keine unstimmigen Entscheidungen getroffen werden. Jeder Schüler sollte gleich behandelt werden. Beim Alkoholverbot ist besonders die Symbolik wichtig. Statt Angst vor der Strafe zu erzeugen, muss vielmehr das Statement vermittelt werden: Ich möchte nicht, dass du Alkohol trinkst. Das entspricht auch dem Schulgesetz, welches zur Erziehung zur Verantwortungsfreude anhält. Im Schulgesetz von Berlin ist in Paragraph §3 eines der Bildungs- und Erziehungsziele:

Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere lernen, ihr zukünftiges privates, berufliches und öffentliches Leben in Verantwortung für die eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen auszugestalten, Freude am Leben und am Lernen zu entwickeln sowie die Freizeit sinnvoll zu nutzen.

 

Dabei ist es wichtig ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern aufzubauen, sodass, sollte etwas auf der Klassenfahrt passieren, der Lehrer auch informiert oder sogar zu Hilfe gerufen wird – hier kann die Angst vor Bestrafung unangenehme Folgen haben, besonders für Lehrer. Denn der Lehrer ist verantwortlich für die Schüler und muss sich für alle Vorkommnisse rechtfertigen und nachweisen, dass er seine Aufsichtspflicht nicht verletzt hat. Zu einem ausgewogenen Vertrauensverhältnis gehört nicht nur, dass die Schüler ihrem Lehrer vertrauen, sondern auch, dass der Lehrer seinen Schülern vertraut.

Die Konsequenzen

Es kann immer wieder vorkommen, dass trotz aller Vorbereitung, Abstimmungen mit den Eltern und auch Vereinbarungen mit den Schülern auf der Klassenfahrt einige doch völlig querschlagen und sämtliche Grenzen überschreiten. Da hat der Lehrer verschiedene Möglichkeiten: Verwarnung, Schüler sofort nach Hause schicken, Klassenverweis- und/oder Schulverweis. All diese Konsequenzen sollten vorher klaren Handlungen zugeordnet und den Eltern und Schülern mitgeteilt werden. So können von Anfang an klare Regeln geschaffen werden und der Lehrer ist auf der sicheren Seite.

Die sofortige Heimreise gilt in der Regel für starken Alkoholkonsum oder Nichteinhaltung der Nachtruhe, nächtliches Verlassen des Gebäudes oder Gewalt. Die Kosten für die Heimreise des Kindes haben normalerweise die Eltern zu tragen. Ist nicht eindeutig, ob ein Schüler alkoholisiert ist oder nicht, besteht die Möglichkeit ein Alkoholmessgerät mitzunehmen, welches von der Schule angeschafft werden kann. In dem Ratgeber „SchulRecht! für schulische Führungskräfte“ aus dem Beltz Verlag heißt es zum Thema Klassenfahrten:

Für unerlaubtes Rauchen erscheinen leichte Maßnahmen angebracht. Schwerwiegender ist der Genuss von Alkohol. Bei leichtem Alkoholgenuss genügt eine Ausgangssperre, sollte der Betroffene regelrecht betrunken sein, empfiehlt es sich, ihn nach Hause zu schicken. Schon die Tatsache, dass Sie [der Lehrer] dies auf dem Elternabend verkünden und auch später schriftlich festhalten, sorgt dafür, dass sich bei Ihrer Klassenfahrt der Alkoholkonsum vermutlich in Grenzen halten wird. Zu der Frage der Eltern, wer denn entscheidet, wie betrunken ihr Kind ist, gibt es eine einfache und klare Antwort: Das entscheidet die Lehrkraft, also Sie, und zwar aufgrund des Augenscheins.

 

Ein besonderer Fall ist immer der letzte Abend einer Klassenfahrt, denn die „Strafe“ vorzeitig nach Hause geschickt zu werden, funktioniert dann nicht mehr. Deshalb sollte der Lehrer an diesem Abend besonders aufmerksam sein. Ein Tipp: An diesem Tag bietet es sich an, körperlich anstrengende Ausflüge zu unternehmen, Sport zu treiben oder ähnliches, sodass die Schüler am Abend zu müde sind, um Dummheiten zu machen.

Einflussfaktoren für eine gelungene Klassenfahrt

Neben den klaren Verboten und Regeln, gibt es noch andere Einflussfaktoren, die dafür sorgen können, dass die Klassenfahrt unter einem guten Stern steht. Zu allererst sollte die finanzielle Aufwendung geklärt werden, so dass sich alle Kinder die Fahrt leisten können. Es gibt zwar die Möglichkeit für sozialschwache Kinder Fördermittel zu beantragen oder, dass die Klasse für den Mitschüler spendet, allerdings ist das oft unangenehm für den betroffenen Schüler. Neben den Kosten ist das Ziel auch bedeutend. Dazu heißt es im Handbuch „SchulRecht! für schulische Führungskräfte“:

Natürlich können Sie Ihre Klasse bestimmen lassen, wohin sie fahren will, müssen es aber nicht: Sie sind die pädagogische Führungskraft, Sie müssen dort die Aufsicht führen, Sie müssen das Ganze organisieren. Sie sind nicht die Reiseleitung einer Urlaubsreise, die von Schülern und Eltern gebucht wird. Diesem Missverständnis gilt es von Anfang an vorzubeugen. Falls also ein Ziel vorgeschlagen wird, das Sie ablehnen, sollten Sie dies gleich unmissverständlich klarmachen, bevor sich falsche Erwartungen festsetzen.

Als Lehrer hat man immer die Möglichkeit, mit den Schülern gemeinsam über einen Zielort zu entscheiden. Diese Chance sollte auch genutzt werden, denn eine Klassenfahrt soll von Schüler- und Lehrerseite akzeptiert werden, damit sie auch unter erzieherischen Gesichtspunkten ein Erfolg wird.

Der Ablauf der Klassenfahrt sollte gut strukturiert sein und eine Balance zwischen Freizeit und geplanten Ausflügen schaffen. Dabei sollten auch die Interessen der Schüler respektiert werden. Wie schon erwähnt, ist es auch ratsam die Regeln mit den Schülern und den Eltern gemeinsam abzustimmen. Außerdem ist es auch angenehmer für den Lehrer, wenn er/sie seine Verantwortung mit einer zweiten Aufsichtsperson teilen kann mit z.B. einem Erzieher, einem zweiten Lehrer oder einem Elternteil, die die Klassenfahrt begleiten.

Erfahrungen und Umgang mit Alkohol

Die Problematik “Alkohol auf Klassenfahrten” ist ein kontrovers diskutiertes Thema, vor allem in den Medien. Kein Wunder, dass es verschiedene Handlungsempfehlungen und Meinungen dazu gibt. Letztendlich entscheidet jedoch jede Lehrkraft individuell, wie sie mit dem Thema umgeht. Der Umgang und das Verhältnis mit den Schülern sowie deren Verhalten spielen dabei eine entscheidende Rolle und geben den Ausschlag, wie der Lehrer/ die Lehrerin Verstöße ahndet. Dabei ist besonders wichtig: Die Schüler müssen verstehen lernen, dass ihr Handeln Konsequenzen hat.

Wie Lehrkräfte mit dieser Problematik umgehen und welche Regeln sie für ihre Klassen aufgestellt haben, haben wir in einigen Lehrerstimmen eingefangen.

Referendarin an einem Gymnasium:

Als Referendar habe ich erst an einer Klassenfahrt teilgenommen mit meiner 10. Klasse. Wir hatten gar keine Probleme mit Alkohol. Die Schüler durften zu unserem Partyabend in unserer Unterkunft 1-2 Bier trinken und das wurde auch gut angenommen.

Lehrer an einem Gymnasium:

Wir waren auf Klassenfahrt an der Ostsee. Wir hatten Selbstverpflegung und das hat auch sehr gut funktioniert. Die Schüler haben sich gut vorbereitet und es gab auch keinerlei Alkoholexzesse. Natürlich muss man nachts schon 1-2 Kontrollgänge machen aber, wenn alle leise sind und nicht über die Gänge huschen, ist alles gut.

Lehrerin an einer Hauptschule:

Unsere Kinder brauchen klare Regeln und präzise Ansagen. Fehlverhalten müssen Konsequenzen folgen und da gibt es keine Ausnahmen. Ansonsten ist es kaum möglich eine Klassenfahrt zu veranstalten. Auf der letzten Klassenfahrt mussten wir des öfteren Zimmerkontrollen machen und jeden wieder auf sein Zimmer schicken. Vorzeitig nach Hause geschickt haben wir aber niemanden.

Referendar an einem Gymnasium:

Natürlich muss man als Lehrer (vor allem als junger) nach außen hin immer strikt die Linie vertreten, die das Gesetz vorgibt, also bei Schulfahrten absolutes Alkoholverbot. In der Praxis vermute ich mal (und das wird auch die Linie sein, die ich fahren werde) sieht es natürlich immer ein wenig anders aus. Es ist schwierig, da kategorisch von der einen oder anderen Seite auszugehen, sondern man würde wohl von Fall zu Fall entscheiden. Es hängt also von der Klasse/den Schülern ab, mit der/denen man unterwegs ist und ob man dieser/n vertrauen kann oder nicht. Erlauben würde man es natürlich offiziell dennoch nicht, aber man würde vielleicht mal in die andere Richtung schauen, wenn Schüler in Maßen dem Alkohol frönen. Solange man nicht befürchten muss, Schüler mit Alkoholvergiftung in das Krankenhaus fahren zu müssen oder am nächsten Morgen die Hälfte über dem Klo hängt und deshalb nicht am Tagesprogramm teilnehmen kann, halte ich es (auch abhängig vom Alter) für vertretbar, den Schülern die Freiheit zu lassen sich ein wenig zu amüsieren und auch eine gewisse Eigenverantwortung zu entwickeln, was ja schließlich auch erklärtes Erziehungsziel der Schule ist.

Lehrerin an einer Gesamtschule:

Ab einem gewissen Alter der Schüler muss man als Lehrer einfach realistisch genug sein und wissen, dass Alkohol bei vielen Schülern am Wochenende schon eine Rolle spielt. Nicht zuletzt wird ja auch in der Schule damit geprahlt, was am Wochenende alles getrunken wurde. Aus diesen Gesprächen geht auch eindeutig hervor, dass es sich dabei nicht um 1-2 Getränke handelt. Deshalb würde ich immer generell vor Beginn der Klassenfahrt ein absolutes Alkoholverbot vorgeben. Das Mitbringen von alkoholischen Getränken ist bei mir absolut verboten und wird mit Ausschluss von der Klassenfahrt geahndet.

Da ich als Klassenlehrer meine Klasse (und damit meine Troublemaker) aber auch sehr gut kenne und einschätzen kann,ob sie vernünftig genug sind oder nicht, würde ich nach Situation spontan entscheiden, ob man am letzten Abend eine Ausnahme machen kann oder nicht. Dies würde ich allerdings auch nur bei besonderen Anlässen tun, wie zum Beispiel einer Abschlussfahrt! Wenn dies der Fall sein sollte, würde es sich in jedem Fall auf ein gemeinsames Getränk beschränken (unter Beobachtung quasi) und auch nur auf einen Abend.

Da die Schüler bei einer Klassenfahrt auch immer Freizeit haben, hat man hierbei natürlich auch nicht die absolute Kontrolle. Diesen Freiraum bekommen meine Schüler auch von mir, da das Vertrauensverhältnis stimmt. Das heißt meine Schüler müssen nicht damit rechnen, dass ich alle 5 Minuten mit einem Atemtestgerät um die Ecke komme. Dies würde sich dann entsprechend ändern, wenn das Vertrauen enttäuscht wird oder sich Verdachtsfälle (= offensichtlich stark alkoholisierte Schüler) ergeben, die ich nicht mehr verantworten kann!

Lehrer an einem Gymnasium:

Alkohol und Klassenfahrten sind auf jeden Fall nur schwer trennbar, trotz Belehrungen usw. Als Grundlage dient die Verwaltungsvorschrift Schulfahrten vom Kultusministerium/SBA. Gegenwärtig zeichnet sich schulübergreifend der Trend ab, dass Lehrer bestimmte Zielorte kategorisch ausschließen oder Klassenfahrten generell ablehnen. Ursache hierfür sind natürlich einschlägige Negativerfahrungen.

Lehrer an einem Gymnasmium:

Alkohol auf Klassenfahrten ist grundsätzlich verboten und dass lassen wir uns auch von den Eltern bestätigen. Ein Kollege hatte mal den kleinen Finger gereicht (“…ich habe nichts gegen 1-2 Bier am Abend”) und dies wurde gnadenlos ausgenutzt und er hat in der Nacht die Eltern eines volltrunkenen Kindes angerufen und um Abholung gebeten. Der Vater ist nach Weimar gefahren und hat seinen Sohn abgeholt. Also die Lehrer achten streng darauf, dass nichts getrunken wird. Ich bin nur mit der Klassenstufe 7 im Skilager und da steht das Thema noch nicht. Klassenstufe 10 fährt nach Weimar und die 12. Klasse macht eine Abschlussfahrt in den Harz oder auch in andere Richtungen. Aber auch hier herrscht Alkoholverbot, da es ja eine Schulveranstaltung ist.

Lehrerin an einem Gymnasium:

Da bei einer Klassenfahrt wenige Lehrer/-innen eine große Gruppe von Schülern betreuen muss, denke ich, dass es am einfachsten ist, wenn das Mitbringen und der Konsum von Alkohol prinzipiell untersagt ist. Niemand kann sich darauf verlassen, dass die Schüler/-innen nur “in Maßen” trinken und man kann es nicht einigen erlauben und anderen nicht. Prinzipiell kann das natürlich jeder selbst entscheiden bzw. die Eltern und die Schüler/-innen (sollten sie nicht volljährig sein). Da man als Lehrer/-in jedoch die Verantwortung für die ganze Gruppe hat, ist es die sicherste Variante wenn einfach niemand trinkt. Das heißt nicht, dass Alkohol an sich verteufelt wird.

Mit den Schüler/-innen gemeinsam würde ich nicht trinken. Das überschreitet eine Grenze, die man sich unbedingt bewahren sollte. Das sind schließlich nicht meine Freunde, mit denen ich meine Freizeit verbringe, sondern meine Schüler/-innen, die sich jederzeit auf mich verlassen können müssen und da sollte ich in ihrer Gegenwart weder angetrunken noch betrunken sein.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit Alkohol auf Klassenfahrten sowie präventiven Maßnahmen:

Link: http://www.herole.de/blog/alkohol-auf-klassenfahrt/