Richard-Riemerschmid-Berufskolleg ist „Schule ohne Homophobie“

Warum diese Pressemeldung hier aufgenommen wurde:

Solche Ereignisse sind oft Nischenereignisse und finden kaum Öffentlichkeit. Doch es ist wichtig, dass man den Mut und die Innovationskraft derjenigen, die so etwas durchsetzen, an die große Glocke hängt.
Link: http://schule-der-vielfalt.de

Das Kölner Richard-Riemerschmid-Berufskolleg (RRBK) hat sich im Rahmen seines Sommerfestes am Freitag, 20.09.2013 offiziell zur Projektschule von Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie erklärt.
Bei der Feier schraubten die Engagierten – samt dem Schulleiter Herrn OStD Schäfer – das Projekt-Schild „Come in – wir sind offen!“ an.

Dazu erklärt als Mitinitiator der Schülersprecher Danilo Wehnert:

„Die SV hat sich mit dem Leitspruch „Wer, wenn nicht wir“ für ein Engagement gegen Homophobie eingesetzt. Wir freuen uns, dass wir jetzt das erste Berufskolleg in Deutschland sind, das Schule der Vielfalt ist.“

Im letzten halben Jahr hatte das RRBK u.a. einen Plakatwettbewerb an der Schule durchgeführt, bei dem sich rund 100 Schülerinnen und Schüler aus vier Gestaltungsklassen mit Fragen von Homophobie (Lesben- und Schwulenfeindlichkeit) an Schulen beschäftigten.

Nach der Schülervertretung (SV) hat sich im Juli auch das Lehrerkollegium einstimmig (ohne Stimmenthaltung) für eine Projektteilnahme als Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie ausgesprochen.

Das RRBK ist das erste Berufskolleg in NRW, das als Projektschule mit dem Schild öffentlich sichtbar zeigt: „Come in – wir sind offen! Lesbisch, schwul, bi, trans*- Schule der Vielfalt“. Um dieser Botschaft nachhaltig Raum zu geben, finden am RRBK auch in Zukunft Unterrichtsprojekte der Antidiskriminierungsarbeit zu den Themen Homo- und Transphobie statt.

Link: http://schule-der-vielfalt.de